Festbesuche 2018

Heuer waren wir am 1. Juni beim Musikfest in St. Gerold und am 17. Juni beim Bezirksmusikfest in Gantschier zu Gast.
Die Festführer Othmar Stuchly und Siegfried Fitz gaben sich sehr großzügig. Vielen herzlichen Dank.

Musikfest in St. Gerold - UmzugMusikfest in St. Gerold - FestführerverabschiedungBezirksmusikfest in Gantschier - Marketenderin Julia mit Festführer

 

Tanzen zu Blasmusikklängen

Neue Wege einschlagen hat schon etwas an sich.

Schon mehrere Jahre trainieren während den Dienstag-Proben der Gemeindemusik Schnifis einige Turnier-Tanzpaare gleich nebenan im Turnsaal der Volksschule. Mit dabei das erfolgreiche Tanzpaar Dietburga & Heinz Hutter aus Schnifis. Kpm. Martin Bürgermeister hatte darum die Idee, Musik und Tanz für einen Abend lang zu verbinden. Dazu hat er zusätzlich die Trachtengruppe aus seiner Heimatgemeinde Nenzing für einen gemeinsamen Auftritt eingeladen.

Die Gemeindemusik Schnifis begleitete am Samstag, den 26. Mai im gut besetzten Laurentiussaal die beiden Tanzgruppen abwechselnd mit folkloristischen und rhythmischen Tanz-Melodien wie  Cha-cha-cha, Tango, Slow Fox, etc.

Das Publikum zeigte sich begeistert über diesen äußerst abwechslungsreichen Abend und lohnte die Aufführenden mit langem Szenenapplaus.

 

Begeisternde Jungmusikanten spielten im DREIKLANG

Eine Premiere gab es am Samstag, den 21. April, im Laurentiussaal in Schnifis zu hören. Die von Lothar Uth ins Leben gerufene Brass-Band Düns (Mädchen und Jungs aus Düns und Dünserberg) spielte zusammen mit der Jungmusik aus Schnifis zu einem gemeinsamen Konzert auf.

Jugendkapellmeister Martin Bürgermeister hatte ein humorvolles Drehbuch zusammengestellt, bei dem das zahlreich erschienene Publikum mittanzen, mitmarschieren und mitklatschen konnte. Die Leistung der eifrig aufspielenden Kinder konnte sich wirklich sehen und hören lassen.

Im Anschluss an das Konzert durften die zuhörenden Kinder alle Instrumente ausprobieren und konnten sich so schon ein Bild vom bevorstehenden „Tag der offenen Tür“ bei der Walgaumusikschule machen. Herzlichen Glückwunsch an unsere Jungmusikverantwortlichen Johnny und Martin zu diesem gelungenen Einklang im DREIKLANG!

Die Jungmusikanten im vollen EinsatzLothar mit seinen Dünser BrassernDer ganze Saal macht mitFrüh übt sich...

 

 

Weihnachtskonzert als krönender Abschluss des Jubiläumsjahres

Beim Weihnachtskonzert am Stephanstag spielten wir im voll besetzten Laurentiussaal einmal mehr groß auf. Kpm. Martin hatte uns Musikanten voll im Griff und konnte mit seiner abwechslungsreichen Programmauswahl das Publikum bestens überzeugen.

Höhepunkte des ersten Teils waren neben dem Trompetensolo „Last Rose of Summer“ (Anna-Lena Schnetzer , 14 Jahre) die „Paradiddles“, ein spezielles Werk für das wuchtige Schlagzeugregister, wobei die Bläser dem Rhythmus der Schlagwerker bestens komplettierten. Fulminant ging der zweite Teil mit „The Light Eternal“ los. Das Thema eines U-Boot-Untergangs im 2. Weltkrieg wurde neben militärischen Fanfaren und Sirenenklängen auch pathetisch mit dem Anzünden einer Kerze für die Gefallenen (durch Pater Niklaus) umgesetzt. Die 15jährige Anna Oberhuber glänzte anschließend beim ruhigen Piazolla-Solo „Oblivion“ mit einem sicheren Klarinettenton. Der „Ungarische Tanz Nr. 6“ und ein weiteres Piazolla-Highlight „Libertango“ rundeten das gehörfällige Konzert ab.

Renate Veith-Berchtel führte in gewohnt sicherer Weise durch das Programm. Oswald Amann wurde für seine 20jährige Arbeit als Trachtenwart geehrt. Bei den Jungmusikanten, die unter der Leitung von Martin Bürgermeister den Auftakt des Konzertes bestritten, konnten gleich fünf von ihnen das Jungmusiker-Leistungsabzeichen entgegennehmen (Junior-Abzeichen: Marie und Felix Bachmann, Bronze: Peter Darnai, Daniel Amann und Marie Schnetzer).

Das Publikum lobte vor allem den Auftritt der beiden jungen Solistinnen sowie den großen Klangkörper. Für Kpm. Martin war es bereits sein fünftes Konzert und die Musikanten hoffen, dass es noch viel mehr werden.

Weihnachtskonzert 2017

Solistin Anna OberhuberSolistin Anna-Lena Schnetzer

Gipfelmesse Rote Wand

ein halbes Jahrhundert ist vergangen, seitdem einige bergbegeisterte Musikanten und KJ-Mitglieder das Gipfelkreuz auf der „Roten Wand“ erstellten. Aus diesem Grund fand am 5. August eine Gipfelmesse unter dem 3,7m hohen Lärchenkreuz statt. Für den Gottesdienst konnten wir Militärpfarrer Mag. Alois Erhart gewinnen, der uns sofort zugesagt hat und mit uns Musikanten einen gemütlichen Tag erlebte.

Bereits um 5.30 Uhr fuhren wir im Konvoi zur Alpe Klesenza. Dort angekommen starteten wir die 3-stündige Besteigung. Der Großteil der fast 50-köpfigen Gruppe schaffte den Grat bis hinauf zum Gipfel der auf 2704m liegt. Doch kaum angekommen zog dicker Nebel auf, welcher uns den herrlichen Ausblick verwehrte. Darum startete der Gottesdienst viel früher als geplant. Während der Messe begann der Himmel im strahlenden blau zu strahlen und einige Sonnenstrahlen kamen hervor. So wurden unsere Strapazen doch noch belohnt.

Nach der Messe betonte Bürgermeister und Bassist Anton Mähr wie wichtig es ist an dieser Tradition festzuhalten und dass wir mindestens alle 10 Jahre eine Messe abhalten sollten. „Das sind wir unseren älteren Musikanten schuldig.“ Dazu muss festgehalten werden, dass das Kreuz unbedingt eine Sanierung benötigt. Es gibt schon einige stellen welche unbedingt erneuert werden müssen. Obmann Philipp Amann bedankte sich bei Pfarrer Alois mit einem Schnifner Bergkäse und einer kleinen Spende für seine Bemühungen.

Am Nachmittag sind wieder alle auf der Klesenza angekommen, wo noch ein wenig gefeiert wurde. Der Jüngste Musikant war Daniel Amann der mit 13 Jahren seine 1. Ausrückung mit der Gemeindemusik Schnifis hatte. Diese wird er sein Leben lang nicht mehr vergessen...

Landestrachtentag in Lech

Am 15. Juli fuhren wir mit den Schnüfner Trachtenfrauen nach Lech zum Landestrachtentag. In Lech angekommen klarte der Himmel rechtzeitig auf und so konnte der Farbenprächtige Umzug mit über 1200 Trachtenträgern aus Vorarlberg, Tirol, dem Allgäu und Liechtenstein stattfinden. Nicht schlecht staunten wir über die vielen Zuschauer, welche der gesamten Umzugsstecke beiwohnten.

Am Nachmittag durften wir den Darbietungen der teilnehmenden Musikvereinen und Trachtengruppen zuschauen, bis wir endlich selber an der Reihe waren. Nach unserem Kurzkonzert auf der Bühne verabschiedeten wir uns bei unseren Festführern Dagmar Huber und Sigi Jochum, die uns den ganzen Nachmittag mit Essen und Trinken verwöhnten.

Es war eine gelungene Veranstaltung nach einem für uns sehr intensiven Vereinsjahr. Ein großes Dankeschön an unsere beiden Festführern Dagmar und Sigi, sowie dem Landestrachtenverband für die tolle Organisation.

Ein Bezirksmusikfest der Superlative

Die Entscheidung, nach 60 Jahren wieder ein Bezirksmusikfest in Schnifis durchzuführen, hat sich für die Gemeindemusik Schnifis voll gelohnt. Drei Tage stand unser Dorf bei strahlendem Sonnenschein unter einer blasmusikalischen Klangwolke, die von 31 Musikkapellen, zwei Böhmischen Partien sowie 3 Tanzkapellen entfacht wurde.

Die positive Stimmung der Musikanten übertrug sich anhaltend auf die zahlreichen Helfer, Festführer, Festdamen und natürlich die über 4000 Festbesucher. Das große Lob von allen Seiten, sogar der hohen Landespolitik (angeführt von LH Markus Wallner) war der größte Lohn für die unzähligen Arbeitsstunden, die die Schnifner Musikanten im Vorfeld dieses Festes geleistet haben.  

Von den über 5000 fotografischen Schnappschüssen sind eine kleine Auswahl davon auf der Festseite www.schö.at verfügbar

Vielen Dank schon heute von dieser Seite aus an die beispiellose Unterstützung von der gesamten Dorfbevölkerung.  
Einfach SCHÖ! GSI

Generalversammlung mit Wechsel an der Vereinsspitze

Bei der Generalversammlung am 10. März kam es zum bestens vorbereiteten Wechsel an der Spitze der Gemeindemusik.

Philipp Amann übernimmt von Daniela Schregenberger das Obmann-Amt und Oswald Amann von Elisabeth Dünser den Obmann-Stellvertreter. Johannes Berchtel jr. wird der neue Jugendreferent des Vereins, welcher bisher beinahe 20 Jahre vom neuen Obmann Philipp wahrgenommen wurde. Daniela und Elisabeth hatten bereits vor zwei Jahren ihre Ämter nur unter der Bedingung übernommen, dieses in der nächsten Periode abgeben zu "dürfen". Daniela hatte in ihrer vierjährigen Obfrau-Zeit mit der Trachtenerneuerung ein sehr zeitintensives Großprojekt des Vereins bestens gemeistert. Sie hat auch in der Vorbereitung des heuer stattfindenden Bezirksmusikfestes im Juni große Vorarbeit geleistet und wird den neuen Obmann Philipp bis zum Fest in seiner Arbeit unterstützen. Für die Notenarchivarin Martina Bischof (Babypause) konnte mit Sabrina Amann eine junge Musikantin als Nachfolgerin gefunden werden.

Alle anderen Ausschuss-Mitglieder (Kassier Andreas Veith, Schriftführer Gebhard Berchtel, Trachtenwart Oswald Amann, Beiräte Peter Moll, Pascal Berchtel, Chronistin Anja Burtscher) wurden zusammen mit den neuen Amtsinhabern von der Versammlung einstimmig gewählt.

Vize-Bürgermeister Gerhard Rauch und Bgm. Gerold Mähr aus Düns bedankten sich am Schluss der Versammlung für den großen Einsatz der Gemeindemusik im Dorfleben und freuen sich schon sehr auf das bevorstehende Bezirksmusikfest, welches sich auch persönlich als Festführer unterstützen werden.


  

"Schö lustig" beim Musikball 2017

„Schö lustig“ - unter diesem Motto fand der diesjährige Musikball am 11. Februar statt. Obwohl schon viele Vorbereitungsarbeiten für das Bezirksmusikfest im Juni laufen, wurde ein tolles Unterhaltungsprogramm zusammengestellt. Es war vom bevorstehenden Großereignis im Sommer geprägt. So wurden von Raffaella und ihrer Jury Festdamen gecastet, ein Vereins-Quartett wusste allerhand aus dem Dorfleben zu erzählen, Feststörche tanzten im UV-Licht und Mister Musikball Gebhard Berchtel sorgte mit seiner Büttenrede über die Festführersuche für viel Gelächter und Applaus. Aber auch aktuelle Themen wie die Bundespräsidentenwahl wurden von Nicole und Michaela in einem Lied auf die Schippe genommen. Als guter Schauspieler und Sänger erwies sich wieder einmal Kapellmeister Martin Bürgermeister mit seinem Lied über unseren politischen Bürgermeister „Ich steh an der Bar und hab kein Geld“ und auch Geburtstagskind Stefan Veith ließ sein Talent aufblitzen mit dem Schilehrerlied, begleitet von seinem Onkel Günter. Gekonnt führte Anna als Täfeleträgerin durch das Programm.

Obfrau Daniela Schregenberger und die Musikanten freuten sich über den zahlreichen Besuch und die gute Stimmung im Saal, zu der auch die Tanzkapelle „Noise“ einen großen Beitrag leistete. Viele traten erst in den frühen Morgenstunden gut gelaunt ihren Heimweg an.

Weihnachtskonzert als Auftakt zum Jubiläumsjahr



Am Stephanstag erfolgte mit dem Weihnachtskonzert der Auftakt zum 90-Jahr-Jubiläum unseres Vereins.

Das Programm dafür hatte Kpm. Martin Bürgermeister ausschließlich aus unserem Archiv zusammengestellt. Er selber hat zusammen mit Hornist Günter Berchtel in über 100 Stunden alte Werke digitalisiert und neu instrumentiert, die von Kapellmeistern und Freunden unseres Vereins speziell für die Gemeindemusik komponiert worden sind. Dabei gab es neben alpenländischen Klängen von Franz Gallner (1929 bis 1931 Kapellmeister) vor allem Werke von Friedrich Jung zu hören, die er in den 50er und 60er Jahren als Feriengast in Schnifis für die Gemeindemusik geschrieben hatte (Gruß an Schnifis, St. Hubertus-Jagdfantasie, Nachtvolk). Auch Werke von Robert Amann (Auf der Löffelspitze) und Gerold Amann (Der Clown) fanden einmal mehr großen Anklang im Publikum. Mit der Uraufführung seines "Gamon-Marsches" reihte sich Kpm. Martin selber in die Komponisten-Riege ein.

Martin leitete auch erstmals die Jungmusikanten, die er im Herbst unter seine "Fittiche" genommen hat. Das Ergebnis konnte sich zu Beginn des Konzertes sehen und hören lassen. 5 JungmusikerInnen konnten das Junior- und Bronze-Leistungsabzeichen in Empfang nehmen.

Obfrau Daniela Schregenberger bedankte sich beim Publikum im vollbesetzten Laurentiussaal und durfte neben den beiden "Notenschreibern" Martin und Günter auch noch Philipp Amann als langjährigen Jungmusik-Dirigenten sowie Oswald Amann als Trachtenwart zum Abschluss der Trachtenerneuerung anerkennende Geschenke übergeben.